Absolut marktneutral ...
...verhalten sich derzeit wenige Investoren. Obwohl sie es sollten!
Mit Erstaunen sehen wir, dass in Deutschland alle wieder auf der "Alles
steigt, warum du nicht ein?"-Welle reiten. Die Long-only-Industrie sowie
große Teile der Finanzpresse rechtfertigen die seit vier Jahren
andauernde Hausse nach dem Motto "Dieses Mal ist alles anders". Man kann
nur hoffen, dass die Investoren aus den vergangenen Jahren gelernt
haben und sich gegen Rückschläge oder Seitwärtsbewegungen abgesichert
haben. Die Wirtschaft wächst und Zuversicht dominiert das Geschehen,
aber bestimmte Zeichen der Übertreibung sollten nicht ignoriert werden.
Die Zentralbanken und Finanzorganisationen warnen vor der hohen
Liquidität an den Märkten und einer zu großen Risikobereitschaft. Auch
bei Alternative Investments sollten Investoren aufpassen. Der boomende
Private-Equity-Markt sowie viele Hedgefonds-Strategien mit starkem
Long-Exposure werden in einem veränderten Umfeld Probleme bekommen und
nicht die für Investoren nötigen Diversifikationseffekte erzielen.
Daher ist es für institutionelle Investoren umso wichtiger sich von einer auf steigende (Aktien)-Kurse ausgerichteten Allokation wegzubewegen. Auch auf der Zinsseite sieht es für die großen Kapitalsammelstellen nicht gut aus. Die Zentralbanken können einer generellen Asset-Bubble bzw. den starken Leverageund Fremdkapital-Aktivitäten nur mit steigenden Zinsen begegnen. Damit verbunden ist ein Wertverlust der Anleihen, die Anleger bereits im Portfolio haben, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Aktienmärkte.
Was aber ist zu tun, wenn selbst Alternative Investments gegenläufigen Marktentwicklungen nicht standhalten können? Zum einen müssen die Strategien im Bereich der Hedgefonds, die sich marktneutral aufstellen, wieder stärker in den Blickpunkt rücken. Konservative, breit diversifizierte Long/Short-Equity- Hedgefonds, komplett marktneutrale Fonds, Managed Futures und Multi-Strategie- Fonds bzw. für institutionellen Investoren breit gestreute Dach-Hedgefonds sind gefragt. Zum anderen wird nur die konsequente Ausrichtung der institutionellen Portfolios auf mehrere Asset-Klassen den gewünschten Erfolg bringen. Nur damit kann der Investor asymmetrische, d. h. risikoreduzierende Strategien umsetzen. Diese müssen in ihrer Kombination eine geringere Gesamtkorrelation herstellen und Schocks absorbieren können.
Um Investoren auf dem Weg in diese Multi-Asset- bzw. Multi-Strategie-Klassen- Welt zu begleiten, haben wir unsere Hedgefonds-Publikation Absolut|report Quarterly umgestaltet: Sie wird um viele Asset-Klassen erweitert, deren Performance und Risikoeigenschaften analysiert werden. Damit wird der Quarterly zu einer Absolute-Return- bzw. Alternative-Investment-Publikation ausgebaut. So wächst auch hier zusammen, was zusammengehört: Der Absolut|report und der Absolut|report Quarterly: Neue Perspektiven im Asset Management für institutionelle Investoren!
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 3|2007
Daher ist es für institutionelle Investoren umso wichtiger sich von einer auf steigende (Aktien)-Kurse ausgerichteten Allokation wegzubewegen. Auch auf der Zinsseite sieht es für die großen Kapitalsammelstellen nicht gut aus. Die Zentralbanken können einer generellen Asset-Bubble bzw. den starken Leverageund Fremdkapital-Aktivitäten nur mit steigenden Zinsen begegnen. Damit verbunden ist ein Wertverlust der Anleihen, die Anleger bereits im Portfolio haben, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Aktienmärkte.
Was aber ist zu tun, wenn selbst Alternative Investments gegenläufigen Marktentwicklungen nicht standhalten können? Zum einen müssen die Strategien im Bereich der Hedgefonds, die sich marktneutral aufstellen, wieder stärker in den Blickpunkt rücken. Konservative, breit diversifizierte Long/Short-Equity- Hedgefonds, komplett marktneutrale Fonds, Managed Futures und Multi-Strategie- Fonds bzw. für institutionellen Investoren breit gestreute Dach-Hedgefonds sind gefragt. Zum anderen wird nur die konsequente Ausrichtung der institutionellen Portfolios auf mehrere Asset-Klassen den gewünschten Erfolg bringen. Nur damit kann der Investor asymmetrische, d. h. risikoreduzierende Strategien umsetzen. Diese müssen in ihrer Kombination eine geringere Gesamtkorrelation herstellen und Schocks absorbieren können.
Um Investoren auf dem Weg in diese Multi-Asset- bzw. Multi-Strategie-Klassen- Welt zu begleiten, haben wir unsere Hedgefonds-Publikation Absolut|report Quarterly umgestaltet: Sie wird um viele Asset-Klassen erweitert, deren Performance und Risikoeigenschaften analysiert werden. Damit wird der Quarterly zu einer Absolute-Return- bzw. Alternative-Investment-Publikation ausgebaut. So wächst auch hier zusammen, was zusammengehört: Der Absolut|report und der Absolut|report Quarterly: Neue Perspektiven im Asset Management für institutionelle Investoren!
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 3|2007