Absolut katastrophal ...
… kann sich von Menschen geschaffene Technik und sein Handeln auf uns
alle auswirken, wenn „schwarze Schwäne“ nicht nur am Finanzmarkt,
sondern in der Realität wie aus dem Nichts erscheinen. Wird der drohende
Klimawandel von vielen eher als schleichendes Gift wahrgenommen, hat
sich die Katastrophe um Fukushima zu einem realen Großereignis mit
unmittelbaren Folgen auf Mensch und Umwelt entwickelt, das sogar
Regierungskonstellationen – zumindest in Deutschland – ins Wanken
bringt.
Was sind die Folgen für institutionelle Investoren? Unsicherheit! Die Welt scheint in den letzten 10 Jahren fragiler geworden zu sein. Der Glaube an die selbstheilenden Kräfte des Marktes ist gebrochen, wie der Glaube an die politische Durchsetzbarkeit bestimmter Großprojekte. Die unabsehbaren Folgen des Klimawandels, die Verlagerung in Richtung regenerativer Energien, die globale Bevölkerungsexplosion sowie die massive Verschiebung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse nach Osten werden Investoren in völlig neue Wege drängen. Exemplarisch für viele ambivalente Entwicklungen ist der Rohstoffmarkt, denn auf der einen Seite kann der Investor vom Preisanstieg partizipieren, auf der anderen Seite gibt es ethische Bedenken und die Gefahr einer neuen Blase.
Einen solchen „Finanz“-Crash können diversifizierte und vorsichtige Investoren ggf. über sinnvolle und risikominimierende Strategien vermeiden. Nicht aber einen globalen Super-GAU z. B. durch atomare Unfälle, Katastrophen mit Auswirkungen auf das weltweite Klima (Golfstrom) oder die globale Ausbeutung relevanter Ressourcen, weiteres Bevölkerungswachstum und daraus erwachsende Migrationsbewegungen etc. – derartige Szenarien bedeuten in den nächsten 30 – 40 Jahren ganz neue Herausforderungen. Langfristig orientierte institutionelle Investoren müssen diese heute schon antizipieren und sich möglichst in den Dienst einer Gegenbewegung stellen.
Das Thema Nachhaltigkeit wird ein zentraler Punkt für Investoren in der Zukunft sein. Nicht als Alibi-Investment mit 1 % der Assets. Sondern mittel- bis langfristig als gedanklicher Überbau, der bei jeder Anlageentscheidung den Investor dazu bringt, nicht ohne den Gedanken an das „Morgen“ und die nachfolgenden Generationen zu investieren. Der Absolut|report wird diese notwendige Entwicklung unterstützen, um die positiven Kräfte der institutionellen Vermögensallokation zu neuen Perspektiven für alle werden zu lassen.
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 2|2011
Was sind die Folgen für institutionelle Investoren? Unsicherheit! Die Welt scheint in den letzten 10 Jahren fragiler geworden zu sein. Der Glaube an die selbstheilenden Kräfte des Marktes ist gebrochen, wie der Glaube an die politische Durchsetzbarkeit bestimmter Großprojekte. Die unabsehbaren Folgen des Klimawandels, die Verlagerung in Richtung regenerativer Energien, die globale Bevölkerungsexplosion sowie die massive Verschiebung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse nach Osten werden Investoren in völlig neue Wege drängen. Exemplarisch für viele ambivalente Entwicklungen ist der Rohstoffmarkt, denn auf der einen Seite kann der Investor vom Preisanstieg partizipieren, auf der anderen Seite gibt es ethische Bedenken und die Gefahr einer neuen Blase.
Einen solchen „Finanz“-Crash können diversifizierte und vorsichtige Investoren ggf. über sinnvolle und risikominimierende Strategien vermeiden. Nicht aber einen globalen Super-GAU z. B. durch atomare Unfälle, Katastrophen mit Auswirkungen auf das weltweite Klima (Golfstrom) oder die globale Ausbeutung relevanter Ressourcen, weiteres Bevölkerungswachstum und daraus erwachsende Migrationsbewegungen etc. – derartige Szenarien bedeuten in den nächsten 30 – 40 Jahren ganz neue Herausforderungen. Langfristig orientierte institutionelle Investoren müssen diese heute schon antizipieren und sich möglichst in den Dienst einer Gegenbewegung stellen.
Das Thema Nachhaltigkeit wird ein zentraler Punkt für Investoren in der Zukunft sein. Nicht als Alibi-Investment mit 1 % der Assets. Sondern mittel- bis langfristig als gedanklicher Überbau, der bei jeder Anlageentscheidung den Investor dazu bringt, nicht ohne den Gedanken an das „Morgen“ und die nachfolgenden Generationen zu investieren. Der Absolut|report wird diese notwendige Entwicklung unterstützen, um die positiven Kräfte der institutionellen Vermögensallokation zu neuen Perspektiven für alle werden zu lassen.
Ihr Michael Busack
Herausgeber
Ausgabe: Absolut|report 2|2011