04.02.2021 | Studie

World Economic Forum analysiert globale Risiken

Das World Economic Forum (WEF) analysiert im Global Risk Report 2021 die kurz- und längerfristig größten globalen Risiken. Kurzfristig sehen die Teilnehmer der Studie in Infektionskrankheiten und sozialen Krisen sowie Extremwetterereignissen die größten Gefahren. Über die mittlere Zeitspanne von drei bis fünf Jahren werden ökonomische Risiken dagegen als bedeutender eingestuft: An erster Stelle wird ein Platzen von Asset-Blasen genannt, weiterhin Preisinstabilität und Rohstoffpreisschocks sowie Schuldenkrisen. Auf technologischer Seite wird ein Zusammenbruch der IT-Infrastruktur befürchtet. Längerfristig existenzielle Risiken sind Massenvernichtungswaffen, der Zusammenbruch von Staaten und der Verlust der Biodiversität. Die Risiken durch globale Infektionskrankheiten waren in den vergangenen Jahren nicht als relevant eingestuft worden. Befragt wurden insgesamt 841 Teilnehmer.


Quelle: WEF

Unter Berücksichtigung von möglichen Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeit in den nächsten zehn Jahren stehen Infektionskrankheiten und das Scheitern des Klimaschutzes an der Spitze der Risiken. Weitere Umweltrisiken, denen ebenfalls ein hohes Gewicht nach Schaden und Wahrscheinlichkeit beigemessen wird, sind menschengemachte Umweltschäden und der Verlust der Biodiversität. Das Risiko mit der größten Eintrittswahrscheinlichkeit ist Extremwetter, wie auch in den Umfragen der vergangenen vier Jahre.


Quelle: WEF

In weiteren Kapiteln des Berichts gehen die Autoren detaillierter auf Aspekte wie u.a. Hürden der digitalen Teilhabe, Chancenverluste für die Jugend durch die Corona-Pandemie und die Möglichkeiten für Mittelmächte, ein stabileres und kooperativeres internationales Mächtegleichgewicht zu schaffen.


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