Strategische Asset-Allokation globaler Family Offices
Trotz der Corona-Pandemie waren Family Offices mehrheitlich in der Lage, im laufenden Jahr eine Rendite oberhalb oder auf dem Niveau ihrer jeweiligen Benchmarks zu erreichen, zeigt eine Studie der UBS. Bei mehr als der Hälfte der befragten Häuser sind die Familien eng in die Ausrichtung der strategischen Asset-Allokation eingebunden. Rund 60 % des Vermögens sind in traditionellen Asset-Klassen wie Anleihen und Aktien investiert, ein weiteres Drittel entfällt auf Private Equity, Immobilien und Hedgefonds. Insbesondere ersteres wird mehrheitlich als ein Schlüsselfaktor für Erträge angesehen. Während der Corona-Turbulenzen hat mehr als die Hälfte der Family Offices ihre Portfolios rebalanciert, um ihre strategische Allokation zu erhalten. Befragt wurden 121 Family Offices weltweit.
Asset-Allokation der Family Offices

Quelle: UBS
Auch wenn 39 % der Family Offices planen, ihre Investments über die kommenden fünf Jahre mehrheitlich unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien zu tätigen, werden hierbei mehrheitlich einfache Ausschlussstrategien verfolgt. Bei der Bewertung von Impact Investments wird von 43 % der Befragten die Rendite als primäres Entscheidungskriterium genannt. Bei einem Generationenwechsel der Entscheidungsträger in den Familien dürfte es zu einer Ausweitung der Bedeutung von ESG-Kriterien kommen, da die jüngere Generation diesem Aspekt eine höhere Bedeutung beimisst. Die aktuelle Generation ist mehrheitlich in den 60ern oder 70ern. Dennoch besteht bei einem Drittel der Family Offices keine Nachfolgepläne.

Quelle: UBS
Absolut Research unterstützt institutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern mit der monatlichen Publikation Absolut|ranking. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 17.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 170 Universen.