Anlegerspezifische Konstruktion eines Real-Asset-Portfolios
Der Vorteil von Real Assets liegt in der Werterhaltung in inflationären Umfeldern, der Generierung laufender Erträge und den Diversifikationsvorteilen durch die geringe Korrelation zu anderen Asset-Klassen. Die Einbindung von Real Assets in ein Portfolio hängt u.a. von den konkreten Zielen sowie der Risikotoleranz des Investors ab, wobei auch weitere Aspekte wie Liquidität, Performance-Messung und regulatorische und sonstige Risiken berücksichtigt werden müssen. Mercer zeigt in einer kurzen Analyse einen Ansatz zum Aufbau eines Real-Asset-Portfolios auf. Jedes Segment der Real Assets weist unterschiedliche Exposures zu verschiedenen Risikofaktoren auf, etwa Konjunktursensitivität oder politische Risiken. 
Quelle: Mercer
Ein Investor sollte sich anhand zweier Dimensionen positionieren: zum einen seine Inflationssensitivtät, zum anderen seine Orientierung hinsichtlich defensiv vs. wachstumsorientiert. Basierend darauf zeigen die Autoren die geeignete Allokation für verschiedene Investorenprofile auf. Ein defensives, ertragsorientiertes Portfolio setzt verstärkt auf qualitativ hochwertige Immobilien und Infrastruktur im Core-Segment. Bei einem Anleger, der auch chancenorientiertere Assets beimischen möchte, sind im Immobilienbereich Core-Objekte um Value-ad und opportunistische Strategien ergänzt. Das Real-Assets-Portfolio muss allerdings nicht nur der allgemeinen Zielsetzung des Investors entsprechen, sondern zudem bezüglich der Risikofaktoren in das Gesamtportfolio passen. 
Quelle: Mercer
Zuletzt gilt es, Komplexität und Liquidität gegeneinander abzuwägen. Nach Möglichkeit sollte die Liquidität des Gesamtportfolios bei der strategischen Asset-Allokation berücksichtigt werden, um somit die notwenige Liquidität der Real Assets zu ermitteln. Für die meisten Real Assets stehen liquidere Alternativen zu Verfügung, etwa Listed Property Funds oder Rohstoff-Futures.
Das komplette Spektrum der Private Markets deckt der Absolut|spezial Private Markets ab. Diese Sonderpublikation enthält u.a. Beiträge zu Private Equity, Infrastrukturinvestments, Private Debt und Private Lending sowie die Regulierung von Kreditfonds in Deutschland und Luxemburg.