24.03.2021 | Märkte

Investitionen in soziale Infrastruktur

Die Investitionslücke im Bereich der sozialen Infrastruktur bietet institutionellen Investoren vielfältige wirkungsorientierte Anlagemöglichkeiten, wie ein Bericht von Franklin Templeton zeigt.

Die Corona-Pandemie hat weltweit strukturelle Schwächen offengelegt, wie bspw.
mangelnde Infrastruktur im Gesundheitswesen oder fehlenden bezahlbaren Wohnraum. Öffentliche Investitionen in soziale Infrastruktur sind in der letzten Dekade stark gefallen, insbesondere nach der globalen Finanzkrise 2008 und der anschließenden Austeritätspolitik. Die jährliche Investitionslücke in das europäische Segment wird auf mindestens 142. Mrd. Euro geschätzt. Die Mobilisierung privaten Kapitals ist somit erforderlich.


Quelle: Franklin Templeton

Das Interesse an wirkungsorientierten Investitionen in soziale Infrastruktur seitens privater Akteure wächst, da zum einen ein gesellschaftlicher Nutzen generiert werden kann und zum anderen eine gute finanzielle Performance erwartet wird. Einige Daten weisen darauf hin, dass im Segment Immobilien soziale Infrastruktur-Assets resilienter gegenüber externen Schocks sind als kommerzielle Assets. Sektoren, die in die Kategorie soziale Infrastruktur fallen, konnten während der Corona Pandemie ihren Preis beibehalten oder sogar erhöhen. Das geht aus der Entwicklung der Anteilspreise von REITs hervor. Die sozialen Infrastruktursektoren haben sich mit einem Anstieg des Aktienkurses um bis zu 18% am besten entwickelt, während die Kurse in den gewerblichen Sektoren um bis zu 50% rückläufig waren.


Quelle: Franklin Templeton


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