Erwartungen europäischer Immobilieninvestoren
Europäische Immobilieninvestoren planen auch für das Jahr 2020 eine Ausweitung ihrer Engagements, zeigt eine umfangreiche Studie von PwC und dem Urban Land Institute. 53 % der Befragten gehen von Nettozukäufen aus, lediglich 17 % wollen unter dem Strich ihre Bestände reduzieren. Bei den Renditen wird allerdings tendenziell mit einem Rückgang gerechnet, rund zwei Drittel kalkulieren mit einem Renditeniveau bis maximal 10 %. Bedenken bestehen hinsichtlich der politischen Stabilität und ökologischer Probleme, auch der Brexit wird mehrheitlich negativ gesehen. Wichtige Themen in der Branche sind u.a. Klimarisiken sowie regulatorische Vorgaben bei Wohnimmobilien. Befragt wurden 905 europäische Immobilieninvestoren.

Quelle: pwc
Angesichts der niedrigen Zinsen sind die Anleger optimistisch hinsichtlich der Finanzierungsquellen, sowohl auf der Fremd- als auch der Eigenkapitalseite. Auch bei den grenzüberschreitenden Kapitalflüssen gehen die Befragten mehrheitlich von Wachstum im Jahr 2020 aus, insbesondere in Asien und dem mittleren Osten/Afrika. Wohnimmobilien und Logistik sind die Sektoren mit den positivsten Aussichten, wohingegen der Einzelhandel mehrheitlich kritisch betrachtet wird.

Quell: pwc
Als weiteres Thema werden die Aussichten für verschiedene Einzelmärkte diskutiert. Am vorteilhaftesten sind die Erwartungen für Paris, Berlin und Frankfurt, schwach hingegen werden Moskau, Istanbul und Oslo beurteilt. Zuletzt geht es um das Thema Smart Mobility.
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