Krieg in Ukraine sorgt für Turbulenzen an den Märkten
Der am 24. Februar begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat an den Kapitalmärkten zu erheblichen Verwerfungen geführt. Die Verluste des MSCI World hielten sich im Februar mit -2,5 % zwar in Grenzen, in der Eurozone und insbesondere Deutschland, das bekanntermaßen von russischen Rohstofflieferungen abhängig ist, fielen die Verluste aber wesentlich höher aus. In Moskau ist der Börsenhandel seit Ende Februar ausgesetzt, doch in den Tagen seit dem Beginn der Invasion, in denen noch gehandelt wurde, brachen die Kurse ein. Gemessen in Euro verlor der MSCI Russia im Februar -52,7 %, wobei hiervon rund -35 Prozentpunkte auf den reinen Kursverlust entfielen. Der Rest ist auf die Abwertung des Rubels zurückzuführen.
Der Absolut|performance analysiert alle Asset-Klassen und Investmentstrategien für institutionelle Investoren und zeigt einzigartige Rendite-Risiko-Vergleiche und innovative Grafiken. Abonnenten des Absolut|performance finden weitere Informationen in der aktuellen Ausgabe ab Seite 12.
