Risk Barometer: Risiken durch Cyberattacken nehmen zu
Die Allianz hat in dem jährlich erscheinenden Risk Barometer die 10 wichtigsten Geschäftsrisiken für das Jahr 2017 identifiziert. Zugrunde liegt eine weltweite Befragung von mehr als 1200 Risikoexperten in Industrieversicherungen, Beratungsunternehmen und KMUs. Die Rangfolge der Risiken hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Demnach werden die größten Risiken in Betriebsunterbrechungen, volatilen Marktentwicklungen, kriminellen Cybervorfällen, Naturkatastrophen und rechtlichen Veränderungen gesehen. Erstmals befinden sich Risiken aufgrund neuer Technologien unter den 10 wichtigsten Risiken.
37 % der Befragten befürchtet Betriebsunterbrechungen, z.B. ausgelöst durch Feuer und Explosionen, Naturkatastrophen und zunehmend auch durch sogenannte Nicht-Schaden-Ursachen wie Lieferantenausfall, Cybervorfälle und politische Risiken und Terrorismus.
Als Risiken bei der Marktentwicklung werden ein verstärkter Wettbewerb, Marktstagnation, zunehmende Digitalisierung sowie Abhängigkeit von Technologien identifiziert. Cyberrisiken spielen auch hier eine immer wichtigere Rolle. Befürchtet wird vor allem eine zunehmende Raffinesse der Cyber-Attacken, Diebstahl und Datenbetrug.
Das Risikobarometer listet zudem die Risikoeinschätzungen nach Regionen, Branchen und Unternehmensgrößen auf. Die größten Risiken für die Finanzbranche sind demnach die volatile Marktentwicklung (41 %) und Cybervorfälle (40 %). 
Quelle: Allianz Global & Specialty
Cyberattacken sind nicht auf ein Segment oder eine Branche beschränkt, entwickeln sich kontinuierlich weiter und können eine komplexe Gefährdung darstellen. Im Vordergrund stehen gezielte Hackerangriffe (72 %), Daten- oder Sicherheitsverletzungen (63 %) und Computerviren (54 %). 
Quelle: Allianz Global & Specialty
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