02.10.2017 | Märkte

Hohes Interesse an Mikrofinanz-Investments

Um über eine Milliarde US-Dollar konnten Mikrofinanz-Fonds weltweit ihr verwaltetes Vermögen im vergangenen Jahr steigern, geht aus dem Jahresbericht von Symbotics hervor. Insgesamt betrug das verwaltete Vermögen Ende 2016 12,6 Mrd. US-Dollar. Für 2017 rechnen die Autoren mit einem stärkeren Wachstum als in den Vorjahren von rund 15 % oder knapp 2 Mrd. US-Dollar. Dabei nehmen institutionelle Investoren einen immer wichtigeren Stellenwert im Fund Raising ein. Sie stellen rund 52 % des in Mikrofinanzfonds angelegten Kapitals. Dahinter folgen Retailanleger mit 24 % und öffentliche Geldgeber mit 20 %.


Quelle: Symbiotics

Die meisten Mikrofinanzfonds werden als Fixed-Income-Fonds klassifiziert und vergeben Kredite direkt oder indirekt über lokale Mikrofinanzinstitute (52 von 93). 22 Fonds verfolgen eine Equity-Strategie und die übrigen 19 Fonds eine gemischte Anlagestrategie. Im Durchschnitt erzielten die direkten Microfinance-Debt-Fonds einen laufenden Ertrag in Höhe von 6.9 % in 2016 und lagen damit auf dem Niveau der Vorjahre. Der regionale Schwerpunkt der analysierten Strategien lag zu 34 % in Lateinamerika, 26 % in Osteuropa und Zentralasien und 14 % in Südostasien. Nur rund 10 % entfallen auf den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara.


Quelle: Symbiotics


Absolut Research untersucht Mikrofinanzfonds jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking im Universum Microfinance. In der Ausgabe 3|2017 des Absolut|impact beschreibt Michael Lewis von Deutsche Asset Management Anlagen in Mikrofinanz aus Sicht institutioneller Investoren.




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