Bericht des Financial Center for Sustainability Network
Das vom UN Environment Programme einberufene Financial Center for Sustainability Network (FC4S) hat im Frühjahr 2019 eine Studie veröffentlicht, die den Beitrag von Finanzzentren zur nachhaltigen Entwicklung und zur Low Carbon Transition untersucht. Die drei größten Hindernisse sind demnach, das Fehlen umweltfreundlicher Finanzprodukte, inkonsistente Standards und eine unzureichende Marktnachfrage. Insbesondere das Fehlen einer gemeinsamen Sprache für umweltfreundliche und nachhaltige Finanzwirtschaft ist demnach eine wesentliche Hürde, die die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs über Taxonomien hervorhebt.

Quelle: FC4S
Ebenfalls wird betont, dass Nachhaltigkeit mehr bedeutet als Klimawandel, der nach wie vor im Mittelpunkt vieler "nachhaltiger" Aktivitäten steht. So besteht die Notwendigkeit, auch andere Umweltprioritäten (bspw. Kreislaufwirtschaft, Naturkapital und Umweltschutzfinanzierung) sowie soziale Themen wie finanzielle Inklusionen und Impact Investing zu berücksichtigen. Zu den wichtigsten künftigen Themen zählen für die weltweit 22 Mitglieder des Netzwerks (Stand März 2019) die Weiterentwicklung von Finanzprodukten, eine verbesserte Datenerfassung und höhere Standardisierung. Das globale Netzwerk hat insgesamt zehn Handlungsfelder abgeleitet.
Mit der Publikation Absolut|impact zeigt Absolut Research das Spektrum nachhaltiger Investments für institutionelle Investoren auf. Anleger erfahren durch Fachbeiträge zu Strategien, Trends, ESG-Initiativen und Regulierung, wie sie nicht nur ihr Portfolio, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen (mit)gestalten können.