11.06.2024 | Research

Asset-Allokation von Universitätsstiftungen

Tom Arnold, John Earl, Joseph Farizo und David North von der University of Richmond haben die optimale Allokation eines Portfolios untersucht, das sich aus Asset-Klassen zusammensetzt, in die üblicherweise US-Universitätsstiftungen investieren. Die Autoren nutzen hierzu eine Mittelwert-Varianz-Optimierung im Zeitraum 1997 bis 2023. Zu den berücksichtigten Asset-Klassen zählen neben Aktien und Anleihen auch verschiedene Hedgefonds-Strategien, Private Equity, Immobilien und Rohstoffe. Dabei werden unterschiedliche Teilperioden, Renditeziele und Nebenbedingungen betrachtet.

Es ergeben sich starke Unterschiede der optimalen Allokation über verschiedene Teilperioden. Einige Asset-Klassen sind hinsichtlich ihres Anteils wesentlich persistenter als andere, wohingegen andere eher selten enthalten sind. In Portfolios, die ohne Nebenbedingungen konstruiert werden, sind beispielsweise internationale Aktien, Immobilien und Rohstoffe kaum in relevantem Umfang enthalten.



Quelle: Arnold, Earl, Farizo, North, 2023


Weiterhin werden die theoretisch optimalen Portfolios mit denen verglichen, die tatsächlich von US-Universitätsstiftungen gehalten werden. Die Anteile von Aktien und Anleihen der Universitätsportfolios entsprechen weitgehend den Ergebnissen der Optimierungen. Anders sieht dies bei alternativen Anlagen aus. Die Universitäten neigen dazu, Hedgefonds unterzugewichten, während Private Equity überdurchschnittlich stark allokiert wird.


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