Wertschöpfung in Private Equity wird durch operative Verbesserungen erzielt
Die Wertschöpfung in Private-Equity-Transaktionen wird zu zwei Dritteln durch Verbesserung der operativen Prozesse erzielt und zu einem Drittel durch den Einsatz von Leverage. Dies ist das Ergebnis einer im Oktober 2009 veröffentlichten gemeinsamen Studie von Capital Dynamics und Frau Professor Achleitner vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies von der TU-München. Darin untersuchen die Autoren, wie Wertzuwächse in Private-Equity-Investitionen in der Vergangenheit geschaffen wurden, wie sie sich zukünftig generieren lassen und welchen Einfluss der Fremdkapitaleinsatz auf die Wertentwicklung hat. Die Analyse basiert auf 241 Transaktionen zwischen 1989 und 2006.
Quelle: Capital Dynamics, CEFS
Es zeigt sich, dass auch ohne den Einsatz von Leverage erhebliche Wertsteigerungen in nicht gelisteten Unternehmen möglich sind. Interessant ist weiterhin, dass der Wertschöpfungsbeitrag durch Leverage im Zeitraum von 2001 bis 2006 um 8% auf 36% gestiegen ist im Vergleich zum Zeitraum 1989 - 2000. Dies deutet darauf hin, dass Private-Equity-Fonds die hohe Liquidität der Märkte nach dem Platzen der Technologieblase gezielt zur Wertschöpfung ausgenutzt haben.
Quelle: Capital Dynamics, CEFS
Die Studie belegt, dass Private Equity auch ohne den Einsatz von Leverage eine attraktive Anlageklasse darstellt. Gleichzeitig existiert ein operatives Alpha von 6% gegenüber börsennotierten Unternehmen, wie ein Vergleich mit einer Public Benchmark zeigt.
Quelle: Capital Dynamics, CEFS