01.04.2021 | Studie

Wertentwicklung europäischer Immobilien-Vehikel

Die Lage am europäischen Immobilienmarkt hellt sich auf, zeigt eine Studie von INREV. Dank eines soliden vierten Quartals erreichten europäische Immobilien im Jahr 2020 eine Gesamtrendite von 3,4 %. Die positive Entwicklung im letzten Jahresviertel ist vor allem auf  Wertsteigerungen zurückzuführen, die gegenüber dem Vorquartal von 0,3 % auf 1,0 % stiegen, und das zurückkehrende Vertrauen der Investoren dokumentieren. Auf Fondsebene ist eine ähnliche Entwicklung zu verzeichnen. Im vierten Quartal 2020 lag die Gesamtrendite bei 1,7 %, wobei sowohl die Bewertungen als auch Ausschüttungen zunahmen. Gleichzeitig haben die Bewertungsunsicherheiten zum Ende des Jahres nachgelassen. Trotz der Corona-bedingten Turbulenzen gab es bei 90 % der Immobilienfonds keine Änderungen bei der Ausschüttungspolitik. Investorenseitig wurden Core-Strategien gegenüber Value-added-Fonds bevorzugt.


Quelle: INREV

Zahlreiche Subsektoren zeigten Verbesserungen zum Ende des Jahres. An erster Stelle stand Industrie/Logistik mit einer Quartalsrendite von 5,7 %, gefolgt von den Segmenten Wohnen und Büro mit 1,9 bzw. 1,8 %. Die vierte negative Quartalsrendite infolge ergab sich dagegen bei Einzelhandelsobjekten, wobei innerhalb dieses Sektors deutliche Unterschiede auftraten, etwa zwischen Supermärkten und Einkaufszentren. Bei den Mieteinnahmen hat sich die Situation der offenen und geschlossenen Immobilienfonds weiter verbessert. Knapp 90 % der Fonds berichteten, dass sie 75 bis 100 der ausstehenden Mieten fristgerecht bekommen hätten.  


Quelle: INREV


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