Weltweite Entwicklung der Dividenden
Henderson hat in einer Marktanalyse Mitte Februar 2017 die Entwicklung des der globalen Dividendenausschüttungen für das Jahr 2016 untersucht. Der Henderson Global Dividend Index, der die Dividendenzahlungen der 1200 größten Unternehmen weltweit widerspiegelt, zeigte für das Jahr 2016 einen nur schwachen Anstieg von 0,1 %. Dies entspricht einem Zahlungsvolumen von 1,2 Billionen USD. Das niedrige Wachstum führen die Autoren auf rückläufige Ausschüttungen in den USA, Großbritannien, Australien und Schwellenländern zurück. Ebenfalls hatten Wechselkursveränderungen des Dollars sowie geringe Sonderdividenden Einfluss. Werden diese Faktoren berücksichtigt und der Wert u.a. um Wechselkurseffekte und Sonderdividenden bereinigt, liegt das Wachstum bei 0,6 %. 
Quelle: Henderson
In den USA stiegen die Dividenden um 1,5 % auf insgesamt 412,5 Mrd. USD. Wird der Wert um die oben genannten Faktoren bereinigt, liegt das Wachstum bei 4,1 %. Das globale Gesamtergebnis wurde auch von der Entwicklung in Großbritannien beeinflusst. Mit 92,9 Mrd. USD (- 3,5 %) wurde hier der niedrigste Stand seit 2012 erreicht. Trotz deutlich angestiegener Sonderdividenden fielen die Dividenden aufgrund des schwachen Pfund und Kürzungen bei einigen der größten britischen Unternehmen. Auch in den Schwellenländern wurde ein Rekordtief erreicht. Der Index fiel um 20 %, was einem Volumen von 87,6 Mrd. USD entspricht. In Japan sind die Dividendenzahlungen währungsbereinigt um 0,2 % angestiegen.
Ein Zuwachs konnte auch in Europa verzeichnet werden. Die Auszahlungen stiegen um 4,3 % auf 219,6 Mrd. Euro. Während Frankreich und die Niederlande mit 11,8 % und 38,4 % weltweit die Spitzenposition belegten, schafften es Deutschland (+ 6,4 %), die Schweiz (+ 1,1 %) und Italien (8,2 %) nur auf die mittleren Plätze. Am schwächsten fielen die Ausschüttungen in Spanien, Schweden, Belgien und Österreich aus. 
Quelle: Henderson
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