Weihnachtsmärkte 2021: Bei A-Lagen im Norden und Westen bestehen Chancen
Im Gegensatz zum Vorjahr finden 2021 wieder Weihnachtsmärkte statt. Die Karte des Grauens aus der traditionellen Weihnachtsanalyse von Catella zeigt allerdings: Die Märkte finden keineswegs homogen über die Republik verteilt statt. Berliner, Hamburger und Frankfurter dürfen, Dresdener, Münchener und Nürnberger dürfen nicht. Weiterhin fallen in den meisten kleineren Städten und Gemeinden viele Märkte aus. Mit anderen Worten, an B-F-Standorten ist man in der Summe abgehängt. Die Autoren geben zu bedenken, dass das selbst das Volk zu Zeiten des Augustus auf dem Weg zum Mikrozensus nicht mehr verstanden hätte. Und da ging es immerhin um Eintragung in Steuerlisten, so dass ohnehin keine richtige Stimmung aufkommen konnte…
Karte des Grauens

Quelle: Catella
Nichtsdestotrotz, die Pandemie muss bekämpft werden. Es wird schon Weihnachts-Feeling aufkommen, auch wenn man dieses Jahr vermutlich wieder einen Teil der Verwandtschaft wiedersehen muss… ähm darf, was letztes Jahr aufgrund von Kontaktbeschränkungen betrüblicherweise ausfallen musste. Ökologisch hatte dies durchaus Vorteile, da lange Fahrten zu den in der Erbfolge vor einem Stehenden ausfielen.
Im Einzelhandel wachsen in nahezu allen Bereichen vor Weihnachten die Umsätze. Der Anteil des Online-Handels wächst weiter; mittlerweile entfallen 26 % der Weihnachts-Umsätze auf Online Shopping. Am beliebtesten sind weiterhin Gutscheine – zugegeben eine wenig kreative Wahl, die mitunter sogar gefährlich sein kann. Die Autoren führen hier das Beispiel von Douglas-Gutscheinen an, die dazu führen können, dass es zum Fest der Liebe zu häuslicher Gewalt kommt, die von IHR ausgeht.

Quellen: Catella, HDE, Statisches Bundesamt
Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.