13.01.2010 | Report

Watson Wyatt analysiert kurz- und mittelfristige Aussichten von Private Equity Secondaries

In einem Ende 2009 erschienenen Report analysiert Watson Wyatt die Marktsituation für Investments in Private Equity Secondaries. Demnach habe die Finanzkrise bei einigen institutionellen Anlegern zu hohem plötzlichem Liquiditätsbedarf geführt, während gleichzeitig durch die Verluste der Aktienmärkte die Anteile von Private Equity an der Asset Allocation über ihre Zielmarken hinaus wuchsen. Trotz dieser Umstände hätten viele Investoren ihre Beteiligungen nicht verkauft. Gleichzeitig seien die Mittelzuflüsse in den Sekundärmarkt jedoch sehr hoch gewesen.


Quelle: Watson Wyatt

Diese Situation führe dazu, dass die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage im Sekundärmarkt steige. Gleichzeitig seien die Gebühren von Secondary Managern in frühen Investitionsphasen überdurchschnittlich hoch, würden jedoch später geringer ausfallen. Daher geht Watson Wyatt von einer günstigeren Gebührenbelastung innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monaten aus, im Vergleich zu einem jetzigen Einstieg.


Quelle: Watson Wyatt

Um die Marktaktivitäten signifikant zu erhöhen, müssten sich Käufer und Verkäufer von Private-Equity-Beteiligungen in ihren Preisvorstellungen annähern, was zu steigenden Preisen führen dürfte. Insgesamt geht Watson Wyatt mittelfristig von günstigen Gelegenheiten im Sekundärmarkt aus, da die bis Mitte 2008 stark gestiegene Primärmarktaktivität sich auch im Sekundärmarkt niederschlagen werde. Kurzfristig gestalte sich jedoch nur eine Investition über erfahrene und sehr selektive Manager attraktiv.

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