Wachstum des Asset-Management-Standortes Schweiz
Die in der Schweiz verwalteten Vermögen stiegen im Jahr 2020 um 10,6% auf eine Rekordhöhe von 2,79 Bio. Franken, zeigt die vierte Ausgabe der Swiss Asset Management Study des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern und der Asset Management Association Switzerland. Demnach flossen 2020 rund 100 Bio. Franken neue Anlegergelder in die Schweizer Vermögensverwaltung. Dabei dominierten bankeigene Asset Manager. Das größte Vermögen entfiel auf die UBS Asset Management, Credit Suisse Asset Management sowie Swisscanto der Zürcher Kantonalbank. Die Top 3 verwalten zusammen rund 800 Mrd. Franken.

Quelle: Swiss Asset Management Study
Die wichtigste Investorengruppe waren Pensionseinrichtungen, auf die rund 44 % der eingezahlten Vermögen entfiel. Auffällig ist, dass Versicherer kaum auf bankeigene Asset Manager zurückgreifen, sondern überwiegend konzerneigene Verwalter oder unanbhängige Manager nutzen. Der Megatrend nachhaltiger Kapitalanlage hat auch Bedeutung für den Finanzplatz Schweiz. Zwei der zehn größten Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen stammen nach Angaben von Morningstar aus der Schweiz: Swisscante und UBS AM. Die auf EU-Ebene vorangetriebenen Reporting- und Transparenzpflichten wirken sich auch auf die Schweizer-Branche aus, die rund ein Drittel ihres Vermögens außerhalb der Landesgrenze aquiriert hat. Die Asset Management Association Switzerland und Swiss Sustainable Finance (SSF) haben daher eine Roadmap und einen Leitfaden für Investoren und Asset Manager erarbeitet.

Quelle: Swiss Asset Management Study
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