14.08.2006 | 

Volkswagen-Stiftung investiert in Private Equity

Die Volkswagen-Stiftung baut den Anteil an alternativen Anlagen aus. Wie die Börsenzeitung berichtet, hat die drittgrößte privatrechtliche Stiftung Deutschlands seit Jahresanfang insgesamt 7 Prozent  des Anlagevermögens von derzeit 2,4 Milliarden Euro in Hedgefonds (2 Prozent) und Private Equity (5 Prozent) investiert.  Die Engagements gingen teilweise zulasten der festverzinslichen Titel im Portfolio, zu denen die Volkswagen-Stiftung angesichts steigender Zinsen nach Anlagealternativen suchte.

"Zu erwartende Performance und jährliche Erträge waren nicht die Gründe, die uns zum Einstieg in Private Equity und Hedgefonds bewogen haben", sagte Dieter Lehmann, Leiter der Abteilung Vermögensverwaltung bei der Volkswagen-Stiftung der Börsenzeitung. "Ausschlaggebend war, dass wir mit diesen Anlagen unser Portfolio weiter diversifizieren und das Risiko glätten konnten."

Langfristig sollen die alternativen Anlagen, die für die nächsten zehn bis zwölf Jahre gebunden sind, aber natürlich zum Wertzuwachs des Vermögens beitragen. Die Private-Equity- und Hedgefonds-Anlagen dienen nicht dazu, laufende Erträge zu erwirtschaften, sondern sie sollen langfristig den Wertzuwachs der Stiftung stützen. Zwei Private-Equity-Mandate - für Buy-outs und Secondaries - hat die Volkswagen-Stiftung vergeben. In drei Hedgefonds-Strategien - Long-Short-Equity, Arbitrage und Event-Driven - investiert sie über ein Dachfonds-Mandat.

 

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