08.11.2004 | 

VC-Investoren beteiligen sich mit kleineren Volumina

Die deutschen Venture Capital Unternehmen haben nach einer neuen

Umfrage der Beratungsgesellschaft "Mackewicz & Partner" im dritten

Quartal dieses Jahres die Summe ihrer durchschnittlichen Beteiligung um

fast 30 Prozent reduziert. Danach stieg zwar die Anzahl der

abgeschlossenen Investments von 78 im zweiten auf 97 im dritten

Quartal, zugleich fiel aber das Volumen der gesamten Investitionen von

450 Millionen im zweiten auf rund 400 Millionen Euro im dritten

Quartal. An dem Venture Capital Panel der Münchner Berater nehmen

zurzeit 40 VC-Unternehmen teil.

Der Mitteilung zufolge reduzierten die von Mackewicz erfassten

VC-Investoren im dritten Quartal die Höhe ihrer durchschnittlichen

Beteiligung von zuvor knapp 6 Millionen Euro auf nunmehr 4,1 Millionen

Euro. Während die Zahl der Erstinvestments mit 24 unverändert gegenüber

dem Vorquartal geblieben war, stieg die Zahl der Folgeinvestments von

53 auf 73 im dritten Quartal.

Wie "Mackewicz & Partner" weiter berichten, wurden im abgelaufenen

Vierteljahr 14 Unternehmen, die die Erwartungen der Investoren nicht

erfüllt haben, abgeschrieben. Im zweiten Quartal waren dies erst 12.

Die Biotechnologie-Branche hat im dritten Quartal knapp 64 Prozent des

investierten Kapitals absorbiert. Das waren der Mitteilung zufolge 256

Millionen Euro. Im Vorquartal waren in diese Branche erst 51 Prozent

bzw. 231 Millionen Euro geflossen. Gut die Hälfte des ausgereichten

Kapitals wurde im vergangenen Quartal in deutsche Unternehmen

investiert, über in Drittel in amerikanische. Nach deutschen

Bundesländern gestaffelt, flossen mit 72 Millionen Euro die meisten

Gelder nach Berlin. Bayern absorbierte 54 Millionen Euro und

Nordrhein-Westfalen 31 Millionen Euro.

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