US-Sturmschäden dominieren weiterhin den ILS-Markt
In einem kürzlich veröffentlichten Marktbericht von Artemis werden die ILS- und Cat-Bond-Transaktionen des vergangenen Quartals untersucht. Im zweiten Quartal 2015 stellten die Investoren Risikokapital in Höhe von über 3 Mrd. US-Dollar in 17 Transaktionen zur Verfügung. Die Nachfrage war aufgrund der bevorstehenden US-Sturmsaison höher als im vorherigen Quartal. Die durchschnittliche Transaktionsgröße lag mit knapp 186 Mio. US-Dollar unter der durchschnittlichen Größe der letzten 10 Jahre. Die Anzahl der Transaktionen überstieg hingegen das 10-jährige Mittel. 
Quelle: Artemis
Aus der steigenden Anzahl der Transaktionen bei sinkendem Volumen leiten die Autoren einen Trend zu kleineren Deals ab.
Der mit Abstand bedeutendste Trigger bei den abgeschlossenen Deals war die Schadenshöhe beim Erstversicherer, während Industrieverlustindizes kaum relevant waren. Diversifikationsmöglichkeiten ergaben sich aus der Art der versicherten Schäden. Zwar dominieren besonders US-Sturmschäden weiterhin stark den ILS-Markt und machen mehr als zwei Drittel des Volumens aus, jedoch wurden auch europäische Erdbebenschäden und eine erhöhte Sterblichkeit abgesichert. 
Quelle: Artemis
Es zeigt sich, dass die Investoren etwas mehr Risiko akzeptierten als noch im Vorjahr. Das geringste Risiko war bei den europäischen Erdbebenversicherungen zu finden.
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