21.07.2008 | 

U.S.-Stiftungen setzen verstärkt auf Alternative Investments

Stiftungen in den USA setzen ihren Trend zur Diversifikation fort und erhöhten im letzten Jahr den Anteil alternativer Anlageklassen in ihren Portfolios. Zu diesem Ergebnis kommt die im Juni 2008 erschienene "Commonfund Benchmark Study - Foundations" vom Commonfund Institute. Für die Studie wurden 300 U.S.-Stiftungen über ihre Anlagepolitik und deren Ergebnisse befragt.

Demnach stieg der durchschnittliche Anteil von alternativen Anlageklassen auf 28% gegenüber 23% im Vorjahr. Das übrige Portfolio verteilte sich auf U.S.-Aktien (32%), internationale Aktien (20%), Fixed Income (16%), kurzfristige Anleihen (5%) und Cash (8%). Die durchschnittliche Rendite sank von 13,7% auf 9,9%, bei einer durchschnittlichen Zielrendite von 8,5%. Alternative Investments erzielten durchweg zweistellige Renditen, z.B. Rohstoffe (21%), Private Equity (14,7%), Private Equity Real Estate (13,8%) Venture Capital (11,1%) Alternative Strategies (12,3%) und Distressed Debt (10,3%). Interessant ist, dass die Stiftungen mit Renditen im oberen Dezil (16,7%) und im oberen Quartil (14,2%) durchweg niedrigere Portfoliovolatilitäten aufwiesen, als die übrigen 90% bzw. 75%. Ein Zeichen dafür, dass eine Portfoliostrategie über mehrere Anlageklassen und unter Berücksichtigung alternativer Investments nicht nur höhere Renditen, sondern auch geringeres Risiko birgt.

Der Anteil von alternativen Anlageklassen ist dabei positiv mit der Größe der Stiftung korreliert. Größere Stiftungen halten im Durchschnitt einen größeren Anteil alternativer Investments im Portfolio (30%). Ein Rebalancing ihres Portfolios nahmen 85% der Stiftungen vor, wobei die meisten angaben, dass sie den Anteil von alternativen Investments noch erhöhen wollen.

 

 

 

 

 Quelle: 2008 Commonfund Benchmarks Study

 

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