Universal-Investment rechnet mit steigender Rohstofffonds-Nachfrage seitens institutioneller Anleger
Universal-Investment rechnet auf Seiten institutioneller Anleger mit einer steigenden Nachfrage nach individuellen Rohstoffkonzepten. "Die bisherigen Aktien- und Rentenfondslösungen stoßen trotz der erweiterten Möglichkeiten des deutschen Investmentgesetzes immer noch an Grenzen", sagt Bernd Wagner, Geschäftsführer Universal-Investment. Solange die Renditen im Euroraum weiterhin so niedrig blieben, würden die notwendigen Returns in anderen Bereichen gesucht.
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Mit der Auflegung eines Rohstoff-Spezialfonds reagiert Universal-Investment nun auf diese Entwicklung. Der Fonds wurde vor kurzem in Luxemburg nach den dort geltenden Bestimmungen über die Tochtergesellschaft des Unternehmens, Universal- Investment-Luxembourg S.A., für eine große deutsche Pensionskasse aufgelegt. Mit einem Startvolumen von 150 Millionen Euro ausgestattet, soll der Fonds überwiegend an der Wertentwicklung von Rohstoffindizes partizipieren.
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Im Publikumsfondsbereich gebe es zwar einige Rohstofffonds und auch diverse Investmentzertifikate. Doch dem institutionellen Anleger habe eine deutlich flexiblere
Anlagestrategie vorgeschwebt, so Wagner. Nach Angaben des Unternehmens ist es gegenwärtig für viele deutsche institutionelle Anleger, etwa Pensionskassen und Versicherungen, schwierig, in größerem Umfang in Rohstofffonds zu investieren. Diese könnten in Deutschland zwar in Gestalt von Hedgefonds konzipiert werden. Die Risikoquoten für Hedgefonds seien aufsichtsrechtlich jedoch relativ gering, so dass institutionelle Anleger derzeit ihren bestehenden Spezialfonds nur wenig beimischen könnten.
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