10.01.2005 | 

Union will Private Equity fördern

Die Union Investment will durch bessere Zusammenarbeit mit den

Private-Equity-Gesellschaften das Geschäft mit den Börsengängen wieder

beleben. Gemeinsam mit demPrivate Equity Haus BC Partners versuche die

Union Missverständnisse auszuräumen und Lösungsansätze zu erarbeiten,

berichtet das Magazin "Der Fonds". Die Zahl der Börsengänge sei von 174

im Jahr 1999 auf fünf in diesem Jahr gesunken. Union-Geschäftsführer

Jens Wilhelm habe diese Entwicklung  vor allem auf die

unterschiedlichen Auffassungen zwischen Private-Equity-Unternehmen und

den großen Publikumsfondsgesellschaften zurückgeführt.

Die Union Investment fordert dem Bericht zufolge ein transparenteres

und nachvollziehbares Pricing sowie mehr Informationen bei der

Bewertung eines Börsenkandidaten im Vorfeld einer Emission. BC Partners

verweist auf rechtliche Hindernisse, die einem frühzeitigen, direkten

Zugang zu den Unternehmen im Wege stünden. Auch vorgezogene

Analystenkonferenzen oder Unternehmensbesuche lehnt der BC

Partners  ab, da es dadurch zu Verzögerungen bei einem Börsengang

kommen könne.

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