Union will Private Equity fördern
Die Union Investment will durch bessere Zusammenarbeit mit den
Private-Equity-Gesellschaften das Geschäft mit den Börsengängen wieder
beleben. Gemeinsam mit demPrivate Equity Haus BC Partners versuche die
Union Missverständnisse auszuräumen und Lösungsansätze zu erarbeiten,
berichtet das Magazin "Der Fonds". Die Zahl der Börsengänge sei von 174
im Jahr 1999 auf fünf in diesem Jahr gesunken. Union-Geschäftsführer
Jens Wilhelm habe diese Entwicklung vor allem auf die
unterschiedlichen Auffassungen zwischen Private-Equity-Unternehmen und
den großen Publikumsfondsgesellschaften zurückgeführt.
Die Union Investment fordert dem Bericht zufolge ein transparenteres
und nachvollziehbares Pricing sowie mehr Informationen bei der
Bewertung eines Börsenkandidaten im Vorfeld einer Emission. BC Partners
verweist auf rechtliche Hindernisse, die einem frühzeitigen, direkten
Zugang zu den Unternehmen im Wege stünden. Auch vorgezogene
Analystenkonferenzen oder Unternehmensbesuche lehnt der BC
Partners ab, da es dadurch zu Verzögerungen bei einem Börsengang
kommen könne.
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