UBS will Prime-Broker-Geschäft für Hedgefonds ausbauen
Die Investment Bank des Schweizer Bankkonzerns UBS will in Zukunft
nicht nur Aktiengeschäfte auf eigene Rechnung und für Kunden machen
sondern bietet sich auch als Outsourcing-Partner in diesem Bereich für
andere Banken an. So will UBS vor allem den Handel in
Aktienderivaten und als Prime Broker für Hedge Funds ausbauen. Hier
strebt UBS an, dass sie von etwa einem Drittel aller neu aufgelegten
Hedge Fonds als Prime Broker gewählt wird. Hier liege eine der besten
Chancen, das Aktiengeschäft auszubauen, sagte der neue Chef der
Investment Bank, Huw Jenkins, der Nachrichtenagentur Reuters.
Jenkins, der im Juni als Nachfolger von John Costas Chef der Investment
Bank geworden ist, möchte an Anteil der UBS am weltweiten Aktienhandel
von derzeit elf Prozent ausbauen. Als nächstes könnte die Schweizer
Privatbank Julius Bär Branchenkreisen zufolge ihre Handels- und
Abwicklungsaktivitäten an die UBS outsourcen. In Kürze wird UBS mit 20
Prozent an Julius Bär beteiligt sein. Bär hat von UBS deren
Privatbanken und die Vermögensverwaltungsfirma GAM übernommen.
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