05.12.2005 | 

UBS will Prime-Broker-Geschäft für Hedgefonds ausbauen

Die Investment Bank des Schweizer Bankkonzerns UBS will in Zukunft

nicht nur Aktiengeschäfte auf eigene Rechnung und für Kunden machen

sondern bietet sich auch als Outsourcing-Partner in diesem Bereich für

andere Banken an. So  will UBS vor allem den Handel in

Aktienderivaten und als Prime Broker für Hedge Funds ausbauen. Hier

strebt UBS an, dass sie von etwa einem Drittel aller neu aufgelegten

Hedge Fonds als Prime Broker gewählt wird. Hier liege eine der besten

Chancen, das Aktiengeschäft auszubauen, sagte der neue Chef der

Investment Bank, Huw Jenkins, der Nachrichtenagentur Reuters.

Jenkins, der im Juni als Nachfolger von John Costas Chef der Investment

Bank geworden ist, möchte an Anteil der UBS am weltweiten Aktienhandel

von derzeit elf Prozent ausbauen. Als nächstes könnte die Schweizer

Privatbank Julius Bär Branchenkreisen zufolge ihre Handels- und

Abwicklungsaktivitäten an die UBS outsourcen. In Kürze wird UBS mit 20

Prozent an Julius Bär beteiligt sein. Bär hat von UBS deren

Privatbanken und die Vermögensverwaltungsfirma GAM übernommen.

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