07.08.2006 | 

Trendumkehr im deutschen Private Equity-Markt

Die jüngsten Kurskorrekturen an den internationalen Finanzmärkten lassen auch die Private Equity-Branche nicht unberührt. Der Private Equity-Stimmungsindikator verzeichnet einen leichten Rückgang und  stabilisiert sich auf hohem Niveau. Dies ist das Ergebnis der seit 2001 von Deloitte vierteljährlich durchgeführten Studien im Private Equity- und Venture Captial-Bereich. Befragt werden 1800 Private

Equity- und Venture Capital-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Erwartungen der kommenden sechs Monate.

Der Private Equity-Stimmungsindikator notiert nach einem Rückgang um 8 Punkte auf einem Stand von 122 Punkten. Dies entspricht dem Durchschnittsniveau der vergangenen Quartale. Unsicherheiten in der konjunkturellen Entwicklung sind für diesen Rückgang verantwortlich, so Deloitte.

Die Autoren der Studie haben derzeit zwei große Trends ausgemacht:  Anstieg des durchschnittlichen Dealvolumens und konstantes Wachstum der Fund-of-Funds-Industrie. "Die steigenden Dealvolumina werden durch die hohe Liquidität des Marktes ermöglicht. Dealvolumina über 500 Millionen Euro sind jedoch den großen Private Equity-Fonds vorbehalten", so Karsten Hollasch, Partner im Bereich

Transaction Services bei Deloitte in Düsseldorf.

 

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