16.03.2007 | Super Hedge 2007

Trends und Entwicklungen in der Hedgefonds-Industrie

Die diesjährige Branchenveranstaltung Super Hedge, die am 12. und 13. März in Frankfurt stattfand, zeichnete ein gemischtes Stimmungsbild zur zukünftigen Hedgefonds-Entwicklung. Während die bisherige Marktentwicklung in Deutschland hinter den Erwartungen zurückblieb, gehen viele Teilnehmer davon aus, dass die deutschen instiutitionellen Investoren alternative Investments zukünftig in ihre Asset Allokation einbeziehen werden. Highlights der seitens des Bundesverbands Alternative Investments e.V. (BAI) ausgerichteten Konferenz waren u.a. die Beiträge von Andrew Spence, Florian Homm, Alexander Ineichen und Professor Wolfgang Gerke. 

Die aktuellen Entwicklungen in der Hedgefonds-Branche für 2007 zeigte Peter A. Fanconi von Harcourt in seiner Präsentation auf. Neben der weiterhin ansteigenden Anzahl der Hedgefonds sowie des verwalteten Vermögens, geht Fanconi auch davon aus, dass viele Hedgefonds den Börsengang anstreben, wie dies bereits in 2006 mehrfach geschehen ist. Außerdem wird die Größe der Hedgefonds ein immer entscheidenderer Faktor in einer Branche, die einen stärker werdenden Institutionalisierungsprozess durchläuft. Die 25 Top Hedgefonds-Manager verwalten laut Fanconi aktuell rund 50 Prozent der Gelder. Fanconi sieht außerdem einen Trend zu weiter steigender Nachfrage von institutioneller Seite. So fiel die Nachfrage der privaten Investoren im Laufe des letzten Jahres von 70% auf 62%, wohingegen die institutionellen Investoren Anfang 2007 rund 38% der Nachfrage nach Hedgefonds stellten. Insgesamt steht die "Wachstumsbranche der Hedgefonds noch ganz am Anfang", so das Resümee von Fanconi.

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