15.02.2011 | Studie

Stimmung von Private-Equity-Investoren verbessert sich weiter

Die Stimmung der Investoren in Private Equity hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert, berichtet das im Januar erschienene "Global Private Equity Barometer" von Coller Capital, für welches 120 institutionelle Investoren weltweit befragt wurden. So wollen 34 % ihre Allokation in Private Equity innerhalb der nächsten 12 Monate weiter ausbauen, nur 16 % diese verringern. Im Vorjahr waren es lediglich 19 %, die mehr in Private Equity investieren wollten. Auch die Einschätzung des Renditepotentials hat sich verbessert.


Quelle: Coller Capital

Bei der Suche nach neuen Managern zeigen sich die Investoren ebenfalls offener, als in den letzten beiden Jahren. Neben der kontinuierlichen Suche nach neuen Investmentgelegenheiten, zeigen sich dafür auch Altlasten aus der Finanzkrise verantwortlich. So gaben im Durchschnitt rund 30 % der Investoren an, ihre Private-Equity-Allokation neu zu strukturieren.
In Europa berücksichtigen 64 % der Investoren nachhaltige Investmentkriterien (ESG), bei 19 % sind ESG-Kriterien sogar Bestandteil ihres Investmentmandates. In Asien mit 25 % und Nordamerika mit 20 % ist dieser Anteil deutlich geringer.


Quelle: Coller Capital

Als attraktivste Investments gelten Buyouts von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Trotz der guten Stimmung erwarten 76 % der Studienteilnehmer einen weiteren Markteinbruch innerhalb der nächsten sieben Jahre, zeigen sich allerdings dennoch von Private Equity als Asset-Klasse überzeugt.

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