18.10.2010 | Studie

Stimmung der deutschsprachigen Private-Equity-Branche steigt

Die Stimmung der Private Equity Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich verbessert. Dies geht aus der aktuellen "Private Equity Survey" von Deloitte hervor. Der Private Equity Stimmungsindikator stieg um 23 % auf 118 und erreichte damit wieder das Vorkrisenniveau von 2007. Auch die Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich gebessert, 65 % der Befragten Manager erwarten eine Verbesserung, nur noch 7 % eine Verschlechterung.


Quelle: Deloitte

Die größten Schwierigkeiten bereiteten im Zuge der Finanzkrise Fremdfinanzierung und Exits. 39 % sehen nun verbesserten Zugang zu Fremdkapital, das Exit-Klima wird freundlicher, allerdings eher über Buyouts und Verkäufe, das IPO-Umfeld wird noch als unattraktiv eingeschätzt.
Schwerpunktthema der aktuellen Studie ist das Fundraising. Dies ist ebenfalls stark zurück gegangen, allerdings verfügten Fonds meist über ausreichend Kapital aus der Vorkrisenzeit. 48 % haben oder wollen 2010 jedoch wieder neue Mittel einwerben. Wachstumsfinanzierungen und Buyouts werden von mehr als 65 % der neuen Fonds fokussiert werden. Dahinter folgen Fonds mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien und Infrastruktur, Special Situations und Minderheitsbeteiligungen.


Quelle: Deloitte

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