03.06.2005 | 

Starker Aufschwung beim Devisen- und Derivatehandel

Die Bank for International Settlements (BIS) hat im März die Ergebnisse

ihrer regelmäßigen Befragung der Zentralbanken zum Devisen- und

Derivatehandel veröffentlicht. In beiden Bereichen sind die

Handelsaktivitäten gegenüber der letzten Befragung in 2001 stark

gestiegen.

Der durchschnittliche Devisenumsatz lag im April 2004 laut BIS bei 1,9 Billionen

US-Dollar pro Tag, ein Anstieg um 57% gegenüber 2001. Hedge-Fonds und

Commodity Trading Advisors aber auch Asset-Manager werden als größte

Treiber dieser Märkte genannt. Die BIS-Befragung zeigt, dass wie in den

Vorjahren der Dollar, gefolgt von Euro und Yen, die größten Umsätze auf

sich vereinten.

Beim Derivatehandel errechnete die BIS einen Anstieg um 74% gegenüber

2001 auf nun 2,4 Billionen Dollar pro Tag. Die höhere Nachfrage werde

durch die zunehmende Bedeutung von alternativen Investments sowie von

Hedge-Fonds und Asset-Managern in die Märkte gebracht, schreibt die BIS.

 

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