Starker Aufschwung beim Devisen- und Derivatehandel
Die Bank for International Settlements (BIS) hat im März die Ergebnisse
ihrer regelmäßigen Befragung der Zentralbanken zum Devisen- und
Derivatehandel veröffentlicht. In beiden Bereichen sind die
Handelsaktivitäten gegenüber der letzten Befragung in 2001 stark
gestiegen.
Der durchschnittliche Devisenumsatz lag im April 2004 laut BIS bei 1,9 Billionen
US-Dollar pro Tag, ein Anstieg um 57% gegenüber 2001. Hedge-Fonds und
Commodity Trading Advisors aber auch Asset-Manager werden als größte
Treiber dieser Märkte genannt. Die BIS-Befragung zeigt, dass wie in den
Vorjahren der Dollar, gefolgt von Euro und Yen, die größten Umsätze auf
sich vereinten.
Beim Derivatehandel errechnete die BIS einen Anstieg um 74% gegenüber
2001 auf nun 2,4 Billionen Dollar pro Tag. Die höhere Nachfrage werde
durch die zunehmende Bedeutung von alternativen Investments sowie von
Hedge-Fonds und Asset-Managern in die Märkte gebracht, schreibt die BIS.
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