SEC veröffentlicht endgültige Fassung der Registrierungsregeln
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat nun die neuen Regeln zur
Registrierung von Hedge-Fonds veröffentlicht. Die 160 Seiten
umfassenden Vorschriften sollen ab Februar 2006 in Kraft treten. Ab
dann müssen Hedge-Fonds, die mindestens 15 amerikanische Anleger und
ein Kapitalvolumen von mindestens 30 Millionen Dollar verzeichnen, Name
und Anschrift des verantwortlichen Managers melden und mitteilen,
wieviel Geld der Fonds verwaltet. Die SEC kann dann auch die
Geschäftsbücher der Hedge-Fonds prüfen.
Bisher waren Hedge-Fonds von der Aufsicht durch die SEC ausgenommen, weil sie vor allem Kapital von hochvermögenden Privatpersonen und von
institutionellen Anlegern verwalteten. Die Börsenaufsicht argumentierte
bei ihrem Beschluss Ende Oktober, eine Regulierung sei nun nötig, weil
immer mehr Privatanleger indirekt über Pensionsfonds in Hedge-Fonds
investierten. Die Behörde verwies zudem auf zunehmenden Betrugsfälle
bei Hedge-Fonds. Die Gegner eine solchen Regulierung sehen diese Fälle
als Ausnahmen an.
Die Entscheidung der SEC für einen Registrierungszwang war auf große
Kritik in der Hedgefonds-Branche gestoßen. Auch innerhalb der SEC
bleiben die neuen Regeln offenbar umstritten. Die beiden überstimmten
Kommissionsmitglieder Cynthia Glassmann und Paul Atkins drücken ihr
Bedauern über die Entscheidung in einem offenen Brief aus. "Wir sind
enttäuscht, dass bei dem Beschluss zur Registrierung von Hedge-Fonds
nicht ausreichend auf die berechtigten Einwände eingegangen wurde",
heißt es darin. Es seien viele realistische Alternativen möglich
gewesen, die von den Mitgliedern der Kommission nicht ausreichend
überprüft worden seien.
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SEC-Studie !!alte Verlinkung!!
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