23.08.2006 | 

SEC erneuert Befreiungsregeln für Hedgefonds

Die US-Wertpapieraufsicht SEC hat einige Befreiungsregeln für Hedgefonds erneuert und damit eine Lücke im Aufsichtsrecht geschlossen. Die Befreiungsregeln waren abgeschafft worden, als ein Gericht im Juni die Registrierungsvorschrift der SEC für Hedgefonds kippte. Hedgefonds-Manager müssen jetzt nicht mehr mit Schritten der SEC rechnen, nur weil die Ausnahmen in der kassierten Regelung nicht mehr gelten, teilte die Behörde in einem so genannten "no- action letter" auf ihrer Website mit.

SEC-Vorsitzender Christopher Cox hatte signalisiert, dass die Aufsichtsbehörde eine entsprechende "Notfall"-Regelung treffen werde, nachdem sie am vor kurzem entschieden hatte, keine Berufung gegen die Gerichtsentscheidung einzulegen. Andernfalls hätten den Hedgefonds Prüfungen in Bereichen wie Offshore-Kunden und  Beobachtung von Investmenterträgen gedroht.

Cox hatte außerdem angekündigt, er erwäge, die Vorkehrungen der SEC gegen Betrug zu verschärfen und die Anforderungen an Einkommen und Vermögen von Hedgefonds-Investoren heraufzusetzen. Zu diesen Punkten äußerte sich die SEC in dem "no-action letter" nicht.

 

zurück