27.02.2013 | Märkte

Schwieriges Marktumfeld für Schifffahrtsinvestitionen

Das Umfeld für Investitionen in Schiffe ist weiterhin schlecht, berichtet die Deutsche FondsResearch. Während fallende Frachtraten und ein Überangebot an Kapazitäten bestehende Investments unter Druck setzen, ist der Emissionsmarkt Ende 2012 vollständig zum Erliegen gekommen. Im vergangenen Jahr wirkte sich die Rezession in den Euro-Peripheriestaaten, ausgelöst auch durch eine strenge Sparpolitik, negativ aus. Da gleichzeitig der Konjunkturmotor in den Emerging Markets stockte, insbesondere in Asien, war das Frachtaufkommen 2012 fast überall geringer, als im Vorjahr. Dies wirkte sich auch auf die Frachtraten aus, die auf niedrigem Niveau verharrten.


Quelle: Deutsche FondsResearch

Besonders betroffen vom schwachen Marktumfeld war die Container-Sparte. Die Flottenkapazität ist um 6 % angewachsen, während sich das Frachtvolumen und die Frachtraten nicht nach oben entwickeln konnten. Ähnlich sah es im Bulk-Bereich aus, lediglich Tanker verzeichneten einen deutlichen Aufschwung, besonders zum Jahresende.
In Folge des Markteinbruchs kam die Neuemissionstätigkeit bei Schiffen praktisch zum Erliegen. Im vierten Quartal wurden keine neuen Schifffonds emittiert. Immobilien mit 44,1 % und Flugzeuge mit 17,8 % waren die bestimmenden Themen. Die Zweitmarktaktivität hat hingegen deutlich zugenommen.


Quelle: Deutsche FondsResearch

Eine Besserung der Situation erwarten Investoren frühestens im nächsten Jahr. Der globale Konjunkturverlauf wird entscheidend sein.

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