27.05.2014 | Märkte

Schwellenländer-Investments setzen Erholungstrend fort

Globale Zuflüsse in börsennotierte Produkte (ETPs) stiegen im April auf das höchste Niveau seit sechs Monaten und betrugen mehr als 33 Mrd. US-Dollar, zeigt der aktuelle Marktbericht von BlackRock. Noch nie verzeichnete der Monat April so hohe Zuflüsse in dieses Marktsegment. Eine Trendwende war bei Schwellenländer erkennbar, die fast 6 Mrd. US-Dollar anzogen und damit ihre kumulierten Abflüsse seit Jahresbeginn mehr als halbieren konnten. Dabei waren Aktien- und Anleiheninvestments gleichermaßen gefragt. In Emerging Market Debt flossen mehr als 1,3 Mrd. US-Dollar - der höchste Monatswert seit Oktober 2012. Investoren zogen dabei die Hard- der Local-Currency-Variante vor.


Quelle: BlackRock

Produkte, die den amerikanischen Aktienmarkt abbilden, erfuhren die höchsten Zuflüsse seit Jahresbeginn, was BlackRock auf den stabileren Konjunkturausblick zurückführt. Nachdem im ersten Quartal Growth-lastige Titel vor Produkten mit Value-tilt lagen, markierte hier der April eine Trendwende. Growth-ETPs mussten Abflüsse hinnehmen, während ETPs mit Value-Bias knapp 3 Mrd. US-Dollar frisches Kapital anziehen konnten. Auch hier stellt der April eine historische Ausnahme da. Nach Angaben von BlackRock waren Dynamik der Zu- und Abflüsse zwischen Value und Growth nie größer.


Quelle: BlackRock

Auch die Aktien-ETP der übrigen Industrieländer profitierten von steigendem Anlegerinteresse und zogen in der Summe fast 10 Mrd. US-Dollar an. An der Spitze steht Japan mit 4 Mrd. Europäische ETPs kommen auf 2,5 Mrd. US-Dollar.

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