24.01.2012 | Märkte

Schwellenländer auch im 4. Quartal mit hohem Wachstum

Trotz der Verluste an den Börsen bleibt das Wachstum in den Schwellenländern auf einem attraktiven Niveau, berichtet HSBC im aktuellen Quartalsbericht für den HSBC Emerging Markets Index (EMI). Der Index, der als Frühindikator für die Konjunkturlage in den Schwellenländern dient, stieg um 0,2 Punkte auf 52,2.


Quelle: HSBC

Wachstumshemmnis sei vielmehr der nachlassende Welthandel insgesamt, und weniger Einzelereignisse wie die Krise in der Eurozone. Dies schlage sich besonders bei den asiatischen Industriesektoren nieder. Kaum Auswirkungen habe hingegen die hohe Inflation in vielen Schwellenländern. Diese sei weiter zurückgegangen.

Positive Nachrichten gab es aus dem Dienstleistungssektor. Zudem verfügten viele Schwellenländer über eine hohe Resistenz gegen weitere konjunkturelle Rückschläge, da sie Spielraum für Zinssenkungen und fiskale Anreize hätten, im Gegensatz zu vielen Industriestaaten, so die HSBC Analysten.

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