31.01.2008 | Umfrage

Schweizer Vorsorgeeinrichtungen setzen auf alternative Anlagestrategien

Das Ende letzten Jahres erschienene International Survey von Lusenti Partners untersucht auf Basis einer Befragung von 146 institutionellen Investoren die Asset Allokation und Performanceentwicklung dieser Anlegergruppe.

Die Studie geht zudem der Frage nach, inwiefern Schweizer Vorsorgeeinrichtungen von der Subprime-Krise in den USA betroffen sind. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis, dass diese aufgrund der Allokation in konservative Assets, und nicht in risikoreichere Anlagen wie Collateralized Debt Obligations (CDO) oder Collateralized Loan Obligations (CLO), nur in sehr geringem Ausmaß von den direkten Folgen der Subprime-Krise betroffen sind. Der Veröffentlichungszeitpunkt der Studie liegt vor den negativen Entwicklungen an den Börsen in diesem Jahr.

Des Weiteren zeigt die Studie, dass sich die traditionellen immer weiter den alternativen Anlagestrategien annähern. Dabei werden insbesondere die Asset-Klassen der "Absolut Return Produkte", zu welchen die Hedgefonds zählen, "Private Equity" und "Commodities" auf ihre Verwendung bei der Diversifikation in den Portfolios der Schweizer Versorgungseinrichtungen näher untersucht.

Demnach erwiesen sich Hedgefonds als das mit grossem Abstand populärste Instrument innerhalb der alternativen Anlagen, gefolgt von Commodities und Private Equity. Dabei werden bei Hedgefonds am häufigsten Dach-Hedgefonds-Lösungen bevorzugt, während die Investition bei Private Equity und Commodities über Single Funds erfolgen. Strukturierte Produkte werden weniger nachgefragt.

Die Studie kann über www.institutionalsurvey.ch kostenpflichtig angefordert werden.

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