24.10.2019 | Studie

Schweizer Pensionskassen unter Druck

Die durchschnittliche absolute Rendite von Schweizer Pensionskassen betrug im Jahr 2018 rund -2.8%, wie eine Auswertung von PPC Metrics zeigt. Bei einer Spannweite von -8,1% bis 11% schwankten die Anlageergebnisse stark. Im negativen Marktumfeld waren einige wenige Ausreißer nach oben zu beobachten, die insbesondere auf Sondereffekte wie Immobilienaufwertungen zurückzuführen waren.


Quelle: PPC Metrics

Der durchschnittliche technische Bewertungszins sank von 2,06% auf 1,99%, was in etwa dem Rückgang des langfristigen Zinsniveaus gemessen an schweizer Bundesanleihen in diesem Zeitraum entspricht. Die effektive Verzinsung der Spareinlagen der Versicherten lag mit 1,38 % aber noch über der gesetzlichen Mindesthöhe von 1 %.


Quelle: PPC Metrics

In ihrer Anlagestrategie setzen die Pensionskassen im Durchschnitt unverändert auf Anleihen in Schweizer Franken (27%). Ihr Anteil ging gegenüber dem Vorjahr jedoch um über einen Prozentpunkt zurück. Stattdessen wurden Investments in Anleihen in Fremdwährung (16%), globale Aktien (21%) und Immobilien (22%) verglichen mit dem Vorjahr erhöht. Auch hier ist aber in Abhängigkeit der individuellen Anforderungen der Kassen eine enorme Spannweite zu beobachten So schwankt bspw. CHF-Anleihenquote zwischen 0 und 86 %. Insgeamt wurden 289 Pensionskassen mit einem Anlagevermögen von 649 Mrd. CHF untersucht.

 

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