Schweizer Asset Manager mit guten Zukunftsaussichten
Das Swiss Finance Institute hat eine Umfrage unter 576 Teilnehmern aus der Schweizer Asset-Management-Industrie zu ihren Stärken und Schwächen durchgeführt. Im internationalen Wettbewerb sehen sich die Befragten als führend an. Besondere Stärken stellen Kompetenz und Infrastruktur dar. Auffällig ist, dass die Asset Manager vor allem die Qualität der strategischen Asset-Allokation herausstellen, wohingegen Investoren dies kritischer sehen. Die Zufriedenheit insgesamt, die sowohl auf der Investment Performance als auch auf Kundenservice basiert, wird als überdurchschnittlich angesehen.
Quelle: Swiss Finance Institute
Innovative Lösungen und Produkte stellen ein allgemeines Schwächefeld dar. Innerhalb der Schweiz werden die Angebote zwar als wettbewerbsfähig angesehen, im internationalen Umfeld sind die Angebote jedoch nur Mittelmaß. Investoren sehen besondere Schwächen im Bereich der alternativen Assets, wozu auch High Yield Bonds und Emerging-Markets-Aktien gezählt werden. Unter finanziellen Aspekten, darunter Steuern, Währungsschwankungen, politische und ökonomische Stabilität, wird die Schweiz sowohl für Investoren als auch Asset Manager deutlich über dem internationalen Durchschnitt gesehen. Auffällig ist allerdings, dass für alle Gruppen mit einer Verschlechterung gerechnet wird. 
Quelle: Swiss Finance Institute
Die Möglichkeiten ausländischer Asset Manager, in der Schweiz tätig zu werden, werden überdurchschnittlich gut eingeschätzt, mit positiver Tendenz. Umgekehrt sehen sich die Befragten beim Zutritt in fremden Märkten benachteiligt. Bezüglich der regulatorischen Vorgaben sind die Befragten grundsätzlich zufrieden. Lediglich im Bereich der Effektivität, also Abwägung zwischen Restriktivität und operativer Flexibilität werden Verbesserungen gewünscht. Outsourcing von Schweizer Asset Managern zu anderen lokalen Anbietern wird mehrheitlich nicht genutzt und wenn, dann aus Qualitätsgründen. Beim Outsourcing von Funktionen zu Anbietern außerhalb der Schweiz stehen dagegen vor allem die Kostenmotive im Vordergrund.
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