08.11.2004 | 

Schroders mit Problemen bei der Zulassung von Dach-Hedgefonds in Deutschland

Die Londoner Fonds-Gesellschaft "Schroder Investment Management" stößt

bei der Zulassung ihrer Dach-Hedgefonds in Deutschland auf Widerstände

bei der BaFin. Streitpunkt in der noch laufenden Diskussion ist der

Wunsch der Investment-Gesellschaft,  Kreditmöglichkeiten bei den

Fonds einzukalkulieren, um bei möglichen Mittelabflüssen keine

Investmentpositionen auflösen zu müssen. Die BaFin schlägt statt dessen

vor, Cash-Reserven von etwa 5 Prozent zu halten und verweist darauf,

dass Dach-Hedgefonds in Deutschland in keinerlei Weise mit Krediten

arbeiten dürften.

Wie Schroders Deutschland-Chef Martin Theisinger weiter erläutert,

befürchtet seine Fonds-Gesellschaft Nachteile für die Performance der

Dach-Hedgefonds, wenn diese um die 5 Prozent ihres Volumens in Cash

halten sollen. Durch die Differenzen mit der Aufsichtsbehörde werde

sich der Start der geplanten Angebote auf dem deutschen Markt

verzögern, sagte er. Während Schroders zunächst eine Markteinführung

bis Ende dieses Jahres anvisiert hatte, hofft Theisinger jetzt auf

einen Start im ersten Quartal des kommenden Jahres.

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