Schroders mit Problemen bei der Zulassung von Dach-Hedgefonds in Deutschland
Die Londoner Fonds-Gesellschaft "Schroder Investment Management" stößt
bei der Zulassung ihrer Dach-Hedgefonds in Deutschland auf Widerstände
bei der BaFin. Streitpunkt in der noch laufenden Diskussion ist der
Wunsch der Investment-Gesellschaft, Kreditmöglichkeiten bei den
Fonds einzukalkulieren, um bei möglichen Mittelabflüssen keine
Investmentpositionen auflösen zu müssen. Die BaFin schlägt statt dessen
vor, Cash-Reserven von etwa 5 Prozent zu halten und verweist darauf,
dass Dach-Hedgefonds in Deutschland in keinerlei Weise mit Krediten
arbeiten dürften.
Wie Schroders Deutschland-Chef Martin Theisinger weiter erläutert,
befürchtet seine Fonds-Gesellschaft Nachteile für die Performance der
Dach-Hedgefonds, wenn diese um die 5 Prozent ihres Volumens in Cash
halten sollen. Durch die Differenzen mit der Aufsichtsbehörde werde
sich der Start der geplanten Angebote auf dem deutschen Markt
verzögern, sagte er. Während Schroders zunächst eine Markteinführung
bis Ende dieses Jahres anvisiert hatte, hofft Theisinger jetzt auf
einen Start im ersten Quartal des kommenden Jahres.
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