07.10.2009 | Research

Risikomanagement unter Berücksichtigung von "Human Biases"

Ein im September erschienenes White Paper der Bank of New York Mellon untersucht, wie sich die wissenschaftlich basierten Ansätze Behavioral Finance, Cognitive Science und Complex Adaptive Systems auf die Beurteilung von Risiken auswirken können. Die Autoren versuchen daraus Rückschlüsse auf das Verhalten der Finanzmärkte zu ziehen. Mittels dieser Vergleiche werden Empfehlungen für das Risikomanagement gegeben. Ziel ist die Investoren und Institutionen bei der Adaption von Marktverhalten zu unterstützen, welches während der Finanzkrise beobachtet wurde, was aber nach der Theorie effizienter und rationaler Märkte nicht in dieser Form zu erwarten war.


Quelle: BNY Mellon

Die Arbeit zeigt eine Vielzahl von Verzerrungen und Verhaltensweisen auf, die aus Arbeiten der Entscheidungstheorie und Behavioral Finance bekannt sind, z. B. Framing und Verlustängste. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Themen werden in der Arbeit analysiert und dargestellt. Die Autoren halten fest, dass mathematische Modelle, die auf rationalen und effizienten Grundlagen beruhen, menschliche Verhaltensweisen aber nicht ausreichend berücksichtigen, für das Risikomanagement nicht optimal geeignet sind.


Quelle: BNY Mellon

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