08.03.2012 | Studie

Risikomanagement im institutionellen Kontext

Ende Januar hat Union Investment das "Risikomanagement-Jahrbuch 2012" veröffentlicht. Es gibt Einblick in Modelle und Methoden des Risikomanagements bei Union Investment sowie in die dahinterliegenden Investmentprozesse.
Im letzten Jahr hatte Wertsicherung bei institutionellen Investoren demnach hohe Priorität. Bereits seit 2008 sind die Risikobudgets deutlich geschrumpft, gleichzeitig hat sich im Segment der Staatsanleihen eine neue Risikobewertung angekündigt. Die Implementierung von Solvency II, ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld und die Volatilität von Buy-and-Hold-Strategien prägten das Bild des Jahres 2011.

Im Anleihesegment wird daher ein breites themenorientiertes Portfolio verfolgt. Pair Trades bieten ein besonderes Ertragspotential. Dividendenstrategien zeigen wiederum im Aktienmarkt eine niedrigere Volatilität. In beiden Märkten stellen aktive und genau definierte Investmentprozesse den Schlüssel zur erfolgreichen Titelselektion dar, schreibt Union Investment.

Im Risikomanagement gilt es die bestehenden Systeme kontinuierlich weiterzuentwickeln. Hier wird unter anderem ein vierstufiger Zyklusnavigator verwendet. Neu ist auch die Verwendung qualitativer Variablen für politische Entscheidungen. Nachhaltigkeitskriterien, Szenarioanalysen und Stresstests werden ebenfalls angewandt.

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