Risikobereitschaft von Immobilieninvestoren
Investoren beabsichtigen im Jahr 2020 im Immobilienbereich auf risikoreichere Strategien zu setzen, zeigt eine Studie des Verbands INREV. 20 % der befragten Investoren planen im laufenden Jahr im Wesentlichen einen Opportunity-Ansatz zu verfolgen – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Mit 43 % bleibt Value-Added die bevorzugte Strategie. Befragt wurden 125 institutionelle Investoren und 15 Dachfondsmanager weltweit.

Quelle: INREV
Wichtigster Grund für ein Investment in Immobilien stellen in allen untersuchten Regionen Diversifikationsvorteile in einem Multi-Asset-Portfolio dar. Für das Jahr 2020 wird ein neues Anlagevolumen von 98 Mrd. Euro in Real Estate erwartet, davon 61 % von europäischen Investoren. Als Investment-Ziel ist Europa am beliebtesten. Für die europäischen Anleger sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich die interessantesten Investitionsstandorte. Beliebtester Sektor für Neuinvestments sind Büroobjekte gefolgt von Industrie/Logistik und Wohnimmobilien.

Quelle: INREV
64 % der Befragten planen, über die kommenden zwei Jahre ihre Allokation auszuweiten, insbesondere bei nicht gelisteten Vehikeln, sowohl Fonds als auch REITs. Wichtigster Grund für das Investment in nichtnotierte Fonds ist der Zugang zu professionellem Management. Als größte Herausforderung bei diesen Investments sehen die Anleger die Verfügbarkeit geeigneter Produkte gefolgt vom derzeitigen Marktumfeld. In den Portfolios stellen direkte Immobilienanlagen nach wie vor den am häufigsten verwendeten Zugangsweg zur Asset-Klasse dar.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Immobilien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Real Estate. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 17.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 170 Universen.