Risiko von Private Equity durch Dachfonds reduzieren
Durch eine Investition in einen Private Equity-Dachfonds, der in zehn oder mehr Unterfonds investiert, lässt sich das Risiko eines Investments in diese Asset-Klasse deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Berenberg Private Capital GmbH. Hierbei wurden Daten von insgesamt 1.157 Private Equity Fonds aus den USA ausgewertet.
Eine Investition in Private Equity wird von vielen Anlegern als äußerst risikoreich empfunden. Ein Grund dafür sind allerdings häufig Vorurteile aufgrund mangelnder Informationen. Die Berenberg-Studie untersucht das Kapitalverlustrisiko in Form eines "Multiplikators", der die Auszahlungen der Private Equity-Fonds ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital setzt.
Diese Multiplikatoren weisen bei einer Investition in einzelne Private Equity-Fonds eine extrem große Streuung auf. Der schlechteste Fonds zahlte nur 3% des ursprünglich eingesetzten Kapitals zurück, wohingegen der beste den Einsatz auf das 26fache steigerte. Diese Streuung lässt sich bereits durch zehn zufällig ausgewählte Fonds erheblich verringern. Durchschnittlich wird ein Multiplikator von 1,23 erreicht, das heisst es wird das eingesetzte Kapital plus 23 Prozent erwirtschaftet. Das Risiko Verluste zu erleiden liegt bei nur 22 Prozent. Durch ein professionelles Dachfonds-Management tendiert dieses Risiko sogar gegen Null. Die Streuung der Multiplikatoren nimmt weiter ab.
Es lässt sich festhalten, "dass die Auswahl eines guten Dachfondsmanagers sich durch ein deutlich eingeschränktes Risiko mehr als bezahlt macht", so Berenberg.
Abonnenten des Absolut Report können die Studie hier !!alte Verlinkung!! downloaden.