11.12.2007 | Walker-Report

Richtlinien für Offenlegungspflichten und Transparenz bei Private Equity

Die Walker-Group hat Ende November ihre Empfehlungen für mehr Transparenz bei Private Equity-Firmen veröffentlicht. Diese Guidelines beruhen auf den Ergebnissen einer im Sommer diesen Jahres durchgeführten Konsultation der Branche (vgl. A|r-News).

Bei den neuen Richtlinien geht es vor allem um Transparenz und Offenlegung von Informationen. Portefeuille-Unternehmen sollen in Zukunft bekanntgeben, welchen Private-Equity-Gesellschaften sie gehören und wer die verantwortlichen Manager und Berater sind. Zudem soll mindestens halbjährlich über die wesentlichen Trends und Faktoren informiert werden, die die künftige Entwicklung und Performance beeinflussen. Die Private-Equity-Gesellschaften selbst sollen jährlich über ihren Investment-Ansatz, ihr Management und Massnahmen informieren, die zur Vermeidung von Interessenkonflikten ergriffen wurden.

Die European Venture Capital Association (EVCA) als führender Branchenverband will nun die Ergebnisse des Walker Reports auf ihre Anwendbarkeit in anderen europäischen Ländern prüfen. Demnach müssen einerseits die in anderen europäischen Ländern bestehenden Rechtssysteme und gegenseitigen Kontrollen bewertet werden und andererseits berücksichtigt werden, dass nicht alle Länder den gleichen Ansatz zur Selbstregulierung verfolgen. Die EVCA gibt seit Jahren Leitlinien zu den Themen Reporting, Bewertung, Corporate Governance und Verhaltenskodizes für das Private Equity-Geschäft in Europa heraus.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück