Quantitativer Ansatz zur taktischen Asset Allokation
Mebane T. Faber stellt in einem kürzlich veröffentlichten wissenschaftlichen Paper dar, wie sich durch eine einfache quantitative Regel in einem Trendfolgemodell die risikoadjustierten Renditen verschiedener Assetklassen steigern lassen.
In einem ersten Schritt wird das Modell eines gleitenden Durchschnitts für den US-amerikanischen Aktienmarkt untersucht. Hier zeigt sich bereits durch die Implementierung einer einfachen Kauf- und Verkaufsregel eine deutliche Reduzierung des Risikos. Diese Regel wird anschließend auch auf andere Asset-Klassen angewendet. Auch für die Anlage in weltweite Aktien, Renten, Rohstoffe und Reits zeigt sich der Vorteil einer Timing-Strategie. Durch die teilweise negative Korrelation der Asset-Klassen untereinander ergibt sich schon bei einer einfachen Gleichgewichtung ein erheblicher Vorteil: Die Renditen lassen sich bei gleichzeitiger Absenkung des Risikos steigern.