18.03.2010 | Studie

PwC analysiert Trends auf den europäischen Immobilienmärkten

Die europäische Immobilienbranche blickt vorsichtig optimistisch in Jahr 2010, so die aktuelle Studie "Emerging Trends in Real Estate Europe 2010" von PricewaterhouseCoopers. Die europäische Wirtschaft erhole sich langsam von der Krise, dennoch bestünde über viele Faktoren weiterhin Unsicherheit. Sorgen bereitet vor allem das große Refinanzierungsvolumen von Immobilienschulden und Mortgage-Backed Securities innerhalb der nächsten fünf Jahre. Dementsprechend gehen 84,9% der Studienteilnehmer von Finanzierunglücken aus.


Quelle: PwC

Eigenkapital sei hingegen ausreichend vorhanden. Die Fundamentaldaten für den Immobilienmarkt seien zwar noch schwach, jedoch in der Aufwärtsphase, so die Branchenmitglieder. Dies veranlasse konservative institutionelle Anleger wie Versicherungen und Pensionsfonds wieder umfangreich in Immobilien zu investieren, hauptsächlich allerdings Kernimmobilien hoher Qualität und mit stetigen Einnahmen.

Für Deutschland sind die Erwartungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung und der Immobilienmärkte stabiler als in anderen Regionen. Als attraktivste Städte gelten München, Hamburg und Paris. Längerfristig wird zudem Warschau und Istanbul großes Potential zugeschrieben.


Quelle: PwC

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