28.02.2012 | Märkte

Profitieren vom Emerging Markets Gap

Schwellenländer nehmen einen zunehmenden Anteil an der wirtschaftlichen Leistungskraft der Welt ein. Gegenwärtig sind allerdings noch rund 80 % aller Finanzvermögen in den entwickelten Nationen gelagert. Zwar wird das Finanzvermögen in den Schwellenländern in den nächsten Jahren deutlich zunehmen, Anleger dieser Regionen investieren allerdings hauptsächlich in Bankeinlagen. Dieser Umstand, gepaart mit einer zunehmenden Aversion gegen Aktien bei institutionellen Investoren in den Industriestaaten, könnte zu einer Finanzierungslücke bei Unternehmen führen, berichtet McKinsey in einem ausführlichen Report.


Quelle: McKinsey

Damit wird wachstumsstarken Unternehmen ein maßgeblicher Teil ihrer Finanzierung fehlen, neben dem Wegfall anderer Aspekte wie die effiziente Allokation von Kapital und die Reduzierung von Leverage und Insolvenzrisiko.
Da in der Folge von steigender Nachfrage nach Eigenkapitalfinanzierungen die Renditen steigen, sollten Investoren laut McKinsey ihrem "Home Bias" trotzen und verstärkt in Emerging Markets investieren.


Quelle: McKinsey

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