25.07.2005 | 

Private Equity-Verbände unterstützen neue Bewertungsrichtlinien

Bereits 21 Private Equity-Verbände unterstützen die neuen

internationalen Bewertungsrichtlinien für Private Equity-Investitionen.

Dazu gehören 15 europäische nationale Verbänden und fünf

außereuropäische Verbände aus Afrika, Australien, Hong Kong, Russland,

Südafrika sowie die International Limited Partners Association (ILPA).

Auf dem Jahressymposium der European Private Equity and Venture Capital

Association (EVCA) in London wurden jetzt die Namen der regionalen und

nationalen Verbände, die bereits die neuen ?International Private

Equity and Venture Capital Valuation Guidelines? anerkennen,

veröffentlicht.

Für die Weiterentwicklung der Richtlinien wird ein unabhängiges Gremium

gegründet. Dieses berichtet an eine Generalversammlung, in der

Vertreter aller beteiligten Verbände sitzen. Das Gremium wird die

Branchenpraxis beim Einsatz der Richtlinien überwachen, insbesondere

vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung weltweiter

Bilanzierungsstandards.

Bei relevanten Veränderungen der Bilanzierungsregeln oder

Branchenpraktiken schlägt das Organ Änderungen vor. Grundlegend werden

die Richtlinien alle drei Jahre überprüft. Das Gremium übernimmt eine

Beraterfunktion und gibt der Private Equity-Branche Ratschläge zum

Gebrauch der Richtlinien.

Die neuen Richtlinien wurden von der  Association Française des

Investisseurs en Capital (AFIC), der British Venture Capital

Association (BVCA) und der EVCA gemeinsam entwickelt und im März 2005

veröffentlicht, um größere Kompatibilität der Bewertungen innerhalb der

Branche und mit den International Financial Reporting Standards (IFRS)

und den Generally Accepted Accounting Principles aus den USA (US GAAP)

zu erreichen.

Eingesetzt werden die Bewertungsrichtlinien zur Bewertung von Private

Equity-Investitionen. Gleichzeitig dienen sie Fondsmanagern und

Investoren als Grundlage zur Wertbeobachtung bestehender Investitionen.

Im Sinne der Vereinbarkeit mit

IFRS und US GAAP basieren die neuen Richtlinien auf dem Prinzip des ?Fair Value?.

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