Private Equity Survey von Deloitte von Finanzkrise überlagert
Die Private Equity Survey von Deloitte für das erste Halbjahr 2007 zeigt konstant hohe Mittelzuflüsse für die Private-Equity-Gesellschaften auf der einen, steigende Kaufpreise der Transaktionsobjekte auf der anderen Seite. Damit befindet sich die Private-Equity-Branche in einer anhaltenden Boom-Phase.
Trotz zunehmender Schwierigkeiten, Investitionsobjekte mit hohen Renditeaussichten zu finden, sind die Aussichten nach Meinung der von Deloitte befragten Private Equity Manager für die kommenden Monate positiv. Vor dem Hintergrund der hohen Mittelzuflüsse rechnet die Mehrheit mit einem weiteren Anstieg des durchschnittlichen Transaktionsvolumens: weniger Käufe, dafür aber auf einem qualitativ höheren Niveau.
Der Private-Equity-Stimmungsindikator stieg im 4. Quartal 2006 auf 126 Punkte.
Damit lag das Barometer nur vier Punkte unter dem Allzeithoch von Anfang letzten Jahres. Positive Erwartungen der gesamtwirtschaftlicher Lage und der eigenen Transaktions-Aktivitäten ließen den Index steigen. Besonders bemerkenswert: Unter den befragten Private Equity Managern befand sich keiner, der hier schlechtere Rahmendaten prognostiziert.
Anm. der Red.:
Diese Studie ist allerdings unter Berücksichtigung der aktuellem SubPrime-Krise neu zu werten, da sich die Rahmenbedingungen für Private Equity kurzfristig stark verschlechtert haben,