23.02.2007 | 

Private Equity plant neue Lobbygruppe

Mehrere der weltgrößten Finanzinvestoren arbeiten an der Gründung einer neuen Interessenvertretung in Deutschland. Das berichtete Ende Januar die Financial Times Deutschland.  Die Initiative sei eine späte Reaktion auf die von SPD-Politiker Franz Müntefering 2005 entfachte "Heuschrecken"-Debatte.

Ein festes Konzept gebe es aber noch nicht, heißt es in der FTD-Meldung. Hauptinitiator ist Apax-Deutschlandchef Michael Phillips, der auch im Vorstand des Branchenverbands Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) sitzt. Weil der BVK aber auch Hunderte kleinerer Wagniskapitalgesellschaften und mittelständischer Buyout-Firmen vertritt, sehen die großen Gesellschaften ihre Interessen dort nicht ausreichend berücksichtigt. Zu Details der neuen Vertretung wollen sich führende Vertreter offenbar im Februar treffen.

Damit folgt die Branche ähnlichen Initiativen in anderen Märkten. In den USA gaben elf US-Fonds Ende 2006 die Gründung eines Private Equity Council (PEC) bekannt. Mitglieder sind unter anderem KKR, Blackstone, Carlyle und Texas Pacific Group.

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